Unser Anliegen
2013 hatten wir schon bereits den Lärmschutze an der A2 und A10 im Bereich Kloster Lehnin beim Ministerium angeregt. Inzwischen hat sich die Situation infolge einer Erhöhung der Fahrbahn im Zuge einer Sanierung und wegen der Verdopplung des Verkehrsaufkommens deutlich verschärft.
Wir haben daher kürzlich eine Bürgerinitiative gegründet, die mit Bürgern, Behörden und Politikern gemeinsam beraten möchte, wie der Lärmschutz an der Autobahn 2 verbessert werden kann und wie es gelingen kann, dass Behörden geeignete Maßnahmen ergreifen.
Der Lärmschutz an der A2 ist seit vielen Jahren ein Thema. Obwohl der Autoverkehr zugenommen hat, wurde nichts unternommen. In Grebs ist es so schlimm, dass bei bestimmter Windrichtung nachts das halbe Dorf nicht bei offenen Fenstern schlafen kann.
Aus unserer Sicht kann die beidseitige Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 130 sowie eine Verlängerung und Erhöhung der bestehenden Schallschutzwände viel bewirken. Die Lärmschutzwände im Bereich Kloster Lehnin können im Vergleich zu anderen nicht die volle Lärmminderung erzielen.
Umso unverständlicher ist es, dass es inzwischen ganze Mappen voller Absagen gibt und das, obwohl die Gemeinde Kloster Lehnin viel unternommen hat, um eine Finanzierung hinzubekommen. Viele Bürger verstehen nicht, warum ganz in der Nähe bei Wollin Steuergelder für Wildbrücken ausgegeben wird, aber angeblich keine Mittel für Lärmschutzwände da sein sollen, wo Menschen vom Lärm krank werden.
Am 16. März wollen wir im Sportzentrum Netzen zusammen mit Bürgern, Landes- und Bundespolitikern über das brisante Thema diskutieren. Sie sind zu dieser Diskussionsrunde herzlich willkommen.
Mit freundlichen Grüßen im Namen der Bürgerinitiative
Udo Wernitz Harry Grunert Silvana Schille
MdL Ortsvorsteher Grebs Ortsvorsteherin Göhlsdorf
